Katzen-Not-Hilfe Breisgau e.V.


Fortsetzung der Katzen vom Schauinsland (Teil 2 - das Happy End)


Die beiden Kleinen durften mitsamt ihrer Mama bei einer sehr netten Familie einziehen.

Es freut uns ganz besonders, dass auch die Katzenmutter mit aufgenommen wurde.

Die Familie hatte von unserem Einsatz auf dem Schauinsland erfahren und war so gerührt, dass sie sich dazu entschloss, alle Drei bei sich aufzunehmen.

Wir danken dem Tierheim Emmendingen für die Aufnahme und die tolle Versorgung und für die sehr gute Vermittlung.


Notfalleinsatz auf dem Schauinsland (Teil 1)


Wanderer meldeten der Katzen-Not-Hilfe Breisgau e.V. im September 2020 eine Katzenmutter mit zwei Jungen im Schauinslandgebiet.

Die Mutter war offensichtlich sehr hungrig.

Umgehend fuhr ein Vereinsmitglied an Ort und Stelle, um nach der Katzenfamilie

zu sehen. Dort oben kam unserer Mitarbeiterin sofort die Katzenmutter aus Schutt und Gerümpel entgegen und bettelte um Futter, welches sie selbstverständlich sofort bekam.

Die Jungen zeigten sich nicht, sie waren doch noch recht klein.

Von da an fuhren wir täglich im Wechsel auf den Schauinsland, um die Drei ausgiebig zu versorgen. Nach rund zwei Wochen täglichen Fahrten auf den Berg (ein Weg 1 Stunde Fahrtzeit) war es dann soweit, dass die Kleinen zuverlässig an die Futterstelle kamen und wir so Mutter und Kinder glücklicherweise, wenn leider auch in Etappen, vom Schauinsland holen konnten und in ein Tierheim bringen, wo sie wieder vereint nun auf nette Menschen warten, die sich ihrer annehmen.

Ein anstrengender und intensiver Einsatz, der uns jedoch wieder gezeigt hat, wie wichtig unsere Arbeit als Katzen-Not-Hilfe Breisgau e.V. ist.


Tierschutz in Zeiten von Corona

"......das Leben steht still....!" Dieser Satz hat auch für uns gegolten, wir mussten unsere Mitgliederversammlung, unsere Infotreffen und mehrere Flohmärkte absagen.

Die Mitgliederversammlung haben wir zwischenzeitlich am 02.08.2020 nachgeholt.

Unsere Flohmärkte können wir leider nicht einfach nachholen, die Einnahmen, die unsere Vereinstätigkeit wesentlich unterstützen, sind unwiederbringlich verloren.

Auf Grund der Entwicklung der Corona-Pandemie verzichten wir aus Sicherheitsgründen weiterhin auf die Durchführung von Flohmärkten.

 

Für unsere Katzen steht das Leben aber trotzdem nicht still.
Alle Katzen an unseren zahlreichen Futterplätzen bekommen nach wie vor ihr Futter.
Die Futtertöpfe zu füllen, ist für uns alle ein Teil Normalität, eine Art Beruhigung, dass das Virus nicht alles lahmgelegt hat.

 

Nach einer Corona bedingten etwas ruhigeren Phase hat unsere Arbeit nun wieder stark angezogen. Viele Telefonate bezüglich Katzen in Not und Beratungsgesprächen gehen wieder bei uns ein. Wir fahren täglich viele Kilometer, um Katzen zur Kastration abzuholen, Katzen zurückzubringen, die Futterplätze zu versorgen. Verwilderte Katzen beanspruchen besonders viel Zeit. Stundenlanges, abendfüllendes Warten um deren Gewohnheiten und Abläufe zu beobachten. Alles im reinen Ehrenamt, neben Beruf und Familie. Der Tierschutz ist uns allen jedoch eine große Herzensangelegenheit.

 

Wie viele andere Tierschutzvereine leiden auch wir darunter, dass die Einnahmen aus Spenden aufgrund der Pandemie stark gesunken sind. Trotzdem geht unsere Arbeit im Dienst des Tierschutzes weiter:

In den vergangenen Monaten wurden durch unseren Verein

  • sechsundfünfzig Katzen kastriert,
  • acht Katzen tierärztlich behandelt,
  • einundzwanzig Katzenmütter mit ihren Jungen in das Tierheim gebracht,
  • zwanzig Katzen trächtig ins Tierheim gebracht, um dort ihre Jungen zu bekommen.

Stand 26.10.2020

 

Wer gerne bei uns mithelfen möchte, kann sich direkt an unseren Vorstand wenden.

Für die vielen Katzen, welche von uns regelmäßig versorgt werden, benötigen wir sehr viel Futter. Daher freuen wir uns sehr über Futterspenden. Rufen Sie uns einfach an, wir können das Futter auch abholen.

Vielen Dank !


Etwas aus unserer Arbeit...

Im April wurden uns zwei jüngere Katzen gemeldet, die sich bereits seit einiger Zeit am Ortsrand, in der Nähe einer Siedlung aufhalten würden und von einem Ehepaar versorgt werden. Der alte Kater des Ehepaares hatte die beiden Jungkatzen im Schlepptau und zeigte ihnen, wo sein Zuhause ist und er sein Futter  bekommt und ließ die beiden an seine Näpfe.

 

Eines Tages fiel den Leuten auf, dass eine der beiden Katzen offensichtlich trächtig war und nahmen Kontakt mit der Katzen-Not-Hilfe Breisgau e.V. auf.  

Umgehend gab es ein Treffen und unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin konnte die beiden scheuen Katzen in das Emmendinger Tierheim bringen. Dort wurde dann festgestellt, dass auch die zweite Katze frisch tragend war.

Beide durften im Mai ihre Jungen im Tierheim zur Welt bringen und aufziehen. Die Kleinen wurden inzwischen an nette Menschen vermittelt und die beiden Mütter kamen am 31. Juli wieder an ihren Ursprungsort zurück. Da es sich bei ihnen um Wildlinge handelt, sind sie nicht vermittelbar.  

 Sie werden dort  zukünftig wieder von dem Ehepaar versorgt.

Das sind wirklich schöne Erfolge unserer Tierschutzarbeit, in Kooperation mit anderen Vereinen.


Notleidende Katzen brauchen unsere Hilfe!

Der Verein Katzen-Not-Hilfe Breisgau e.V., mit Sitz in Emmendingen, hat
sich das Ziel gesetzt, die Not von Katzen zu lindern und der unkontrollierten Vermehrung entgegen zu wirken.

Einige Katzenfreunde und Katzenschützer, welche sich bereits zum Teil seit vielen Jahren und sogar Jahrzehnten im Katzenschutz aktiv und ehrenamtlich engagieren, fanden sich nun zusammen, den Verein Katzen-Not-Hilfe Breisgau e.V. zu gründen.

Wir betreuen viele Futterplätze vom Kaiserstuhl, über den Tuniberg, in Freiburg und bis an den Rand des Schwarzwaldes.

 

Hierbei bedanken wir uns ganz herzlich bei den Tierheimen Emmendingen, Freiburg und Scherzingen für die Aufnahme von Fundkatzen und die gute Kooperation.

Auch ein herzliches Dankeschön an alle Tierärztinnen und Tierärzte, die sich immer wieder der Notfälle annehmen und sehr gute Arbeit leisten.

Darüber hinaus gilt unser Dank auch der Musella-Stiftung, die uns zu verschiedenen Themen beratend unterstützt.




Wie helfen wir Ihnen und Ihren Katzen?

 

Katzenhalter auf Bauernhöfen und Katzenhalter mit großer Katzenpopulation nehmen mit uns Kontakt auf. Gemeinsam suchen wir nach einer Lösung, um der unkontrollierten Vermehrung auf deren Grundstück entgegen zu wirken.

Hierbei bestätigt uns der Katzenhalter mit seiner Unterschrift, dass es sich um seine Katzen handelt und wir die Kastration in seinem Auftrag von einem Tierarzt unseres Vereins durchführen lassen dürfen.

Da es bisher im Breisgau keine Katzenschutzverordnung gibt, dürfen Katzen ohne nachweisbaren Halter und dessen Einverständnis nicht zur Kastration gebracht werden.

Fundkatzen müssen vom Finder, nach vorheriger Absprache, direkt in die Tierheime gebracht werden.